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Lokalsport Runde Sache auf Waldsportplatz
Sport Sport regional Lokalsport Runde Sache auf Waldsportplatz
07:00 18.06.2019
Von Uwe Meier
Spielkunst mit der fliegenden Scheibe: Bei der Nordwestqualifikation der Junioren auf dem Waldsportplatz in Hermannsburg zeigten die Ultimate-Frisbee-Sportler ihr Können. Unter ihnen auch die heimischen Äitschbees.
Hermannsburg

Viele haben schon einmal am Strand, im Garten oder im Freibad eine Frisbeescheibe durch die Lüfte segeln lassen. Präzision und Flugeigenschaften der Scheiben blieben dabei oftmals auf der Strecke. Wie es richtig geht, zeigten am Sonntag Ultimate-Frisbee-Sportler auf dem Waldsportplatz in Hermannsburg. Sie spielten dort die Nordwestmeisterschaften aus. Gleichzeitig ging es dabei um Fahrkarten zu den Deutschen Meisterschaften. Die mit insgesamt vier Mannschaften an den Start gegangenen und dort heimischen Äitschbees konnten mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Die U14 und die U20 werden Mitte September in Kamen dabei sein, wenn die nationalen Meister gekürt werden. Beide Teams belegten den ersten Platz. Für die U17 hat es hingegen nicht gereicht. Das Team muss noch zwei Wochen warten, ob es vielleicht doch noch für die Qualifikation reicht.

Rundum gelungene Veranstaltung

Sascha Wambutt war am Sonntag ein vielbeschäftigter Mann. Als Cheforganisator und Trainer liefen bei ihm die Fäden zusammen. „Alles gut verlaufen. Das Wetter war perfekt. Es war nicht zu heiß und auch nur ganz wenig Wind“, vermeldete er einen Tag nach der Veranstaltung. „Es war ein insgesamt gelungenes Event.“ Auf insgesamt vier Feldern wurden vor gut 300 Zuschauern in drei Altersklassen die neuen Meister ausgespielt.

Hermannsburg wird Favoritenrolle gerecht

Die jüngsten Äitschbees aus Hermannsburg wurden dabei ihrer Favoritenrolle gerecht. In dieser Altersklasse schickte der Veranstalter gleich zwei Mannschaften ins Rennen. „Wir haben so viele junge Spieler. Auswärts können aus logistischen Gründen nicht immer alle dabei sein“, so Wambutt. Zu Hause sei das aber kein Problem. Die U14 I beherrschte dabei die Konkurrenz nahezu nach Belieben. Mit einer makellosen Bilanz von vier Siegen holte das Team souverän Platz eins. Dazu erhielt die Truppe auch noch den Spiritpreis von der Konkurrenz zugesprochen, den es für besonders faires Auftreten gibt. Die zweite Hermannsburger Mannschaft belegte den vierten Rang.

U17 nimmt Aufgaben auf leichter Schulter

Nicht ganz so zufrieden blickt die U17-Mannschaft auf die Heimwettkämpfe zurück. „Durchwachsen“, nannte Wambutt den Auftritt dieser Mannschaft. „Teile des Teams haben die Sache zu Anfang zu sehr auf die leichte Schulter genommen“, so der Äitschbees-Coach. „Als sie dann den richtigen Fokus hatten, war es zu spät.“ Ob der erreichte vierte Platz eventuell doch noch für eine Fahrkarte nach Kamen reicht, bleibt abzuwarten. „Das entscheidet sich Ende des Monats bei der Südwest-Qualifikation“, so Wambutt. Wenn es nicht klappt, wäre es das erste Mal, dass eine U17-Mannschaft aus Hermannsburg nicht bei einer DM-Endrunde dabei ist.

U20-Team überrascht selbst den Trainer

Die größte Leistungsdichte herrschte bei der sieben Teams umfassenden U20-Konkurrenz. Umso überraschter war Wambutt über die Leistung des TuS-Teams. „Damit hatte ich nicht gerecht. Das war ganz, ganz stark“, urteilte der Coach über den souverän erreichten ersten Platz. „Das war eine echte Teamleistung.“

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