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Lokalsport Vollbesetztes Haus beim Nachbarschaftsderby in Wietze
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15:51 26.01.2018
Alina Winkelmann (Mitte) wird es mit der HSG Lachte-Lutter schwer haben, sich gegen die Garßener Deckung wirkungsvoll in Szene zu setzen. Quelle: Oliver Knoblich (Archiv)
Celle

TSV Wietze –TuS Oldau-Ovelgönne(Heute, 17.30 Uhr)

Wenn Wietze auf den Ortsnachbarn aus Oldau-Ovelgönne trifft, ist das kein Spiel wie jedes andere. „Die Rivalität zwischen den Vereinen ist groß. Dieses Derby ist etwas ganz besonderes. Da stecken viel Emotionen drin“, so TSV-Trainer Heiko Schoppmann.

Und so fiebern die Fans beider Seiten dieser Partie regelrecht entgegen. Bereits im Vorverkauf wurden viele Tickets abgesetzt. „So voll wie heute wird man die Halle noch nie gesehen haben. Wer noch eine Eintrittskarte ergattern will, sollte frühzeitig erscheinen“, sagt Schoppmann.

Nach der Hinspielniederlage in Oldau, wo der TSV beim enttäuschenden 12:14 die bisher einzige Pleite kassierte, muss er sein auf eine Revanche brennendes Team ohnehin nicht mehr motivieren. „Es zählt nur der Sieg“, macht der TSV-Coach deutlich. Entwarnung gab es bei Außenspielerin Andrea Obieglo, die eventuell sogar auflaufen kann.

Gästetrainer Freddy Hövermann verspürt keinen Siegesdruck. „Wir liegen als Aufsteiger voll im Soll und gehen mit großer Freude in dieses Spiel. Ich bin sicher, dass meine Spielerinnen bei dieser Kulisse alles aus sich herausholen werden,“, glaubt der TuS-Coach, der den Erfolgsdruck ganz aufseiten des TSV Wietze sieht.

SV Altencelle –MTV Eyendorf(Sonntag, 12 Uhr)

Zu ungeliebter Anwurfzeit muss sich der SVA mit dem Tabellensechsten aus Eyendorf auseinandersetzen. Ein nicht zu unterschätzender Gegner, mit dem die Altencellerinnen in den Vorjahren hin und wieder Probleme hatten.

Der MTV verfügt mit Kim-Lisa Bahlberg (79 Tore) und Philine Grüttner über zwei sehr torgefährliche Angreiferinnen. „Um Eyendorf zu besiegen, sind wir einmal mehr dazu gezwungen, eine gute Abwehr zu spielen und müssen unser Tempospiel durchbringen“, sagt Altencelles Trainer Thorsten Dralle.

Er muss für den Rest der Saison jedoch auf Sarah Gadau (Auslandsaufenthalt) verzichten. Ein „Abgang“, der außerordentlich schmerzt und den kleinen SVA-Kader dazu zwingt, noch enger zusammenzurücken. Mit der erfahrenen Nicole Schneeberger und der jungen Carina Möller kommt jedoch erneut Verstärkung aus der zweiten Mannschaft.

SV Garßen-Celle II –HSG Lachte-Lutter(Sonntag, 16 Uhr)

Die Vorzeichen dieses Derbys sind eindeutig: Die abstiegsgefährdete HSG Lachte-Lutter kommt als krasser Außenseiter in die HBG-Halle. Schon im Hinspiel unterlag das Team von Trainer Holger Heinrich den Garßenerinnen mit 18:27. Jetzt könnte es noch bitterer für die Gäste werden, denn Jennifer Colditz und Celina Friedhoff werden aufgrund von Knieverletzungen ausfallen. Der Einsatz von Annabell Colditz (Mittelhandverletzung) ist zudem sehr fraglich. „Das ist nicht zu kompensieren. Trotzdem müssen wir da durch und wollen uns bestmöglich verkaufen“, sagt Trainer Holger Heinrich.

Bei den Gastgeberinnen wird Trainer „Fixel“ Michelmann, der mit den Herren des SV Altencelle selbst im Einsatz ist, von Inga Kahle auf der Bank vertreten. „Wie schon in Oldau wollen wir wieder über unser starkes Kollektiv und die solide Deckung zum Erfolg kommen. Wenn sich jeder an seine Vorgaben hält, sollte einem klaren Sieg nichts im Wege stehen“, sagt Michelmann, der den vierten Tabellenplatz unbedingt festigen will.

Von Jochen Strehlau

Nach der 3:8-Niederlage gegen Bremer HC II steht für das Hockey-Damenteam vom MTV Eintrachte Celle ein richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Denn am Sonntag (Beginn: 15.30 Uhr) reisen sie auswärts zum direkten Tabellennachbarn Eintracht Braunschweig II.

Michael Ottinger 25.01.2018

Fällt am Sonntag in der Altstädter Schule schon die Vorentscheidung um die Meisterschaft in der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord? Der souveräne Tabellenführer TuS Celle 92 empfängt ab 14 Uhr SV Union Velbert zum Spitzenspiel. Bereits am Samstag (14.15 Uhr) treten die Celler bei ihrem Angstgegner TSV Schwarzenbek an. Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell II als ärgster Verfolger des TuS 92 hat am Wochenende zwei schwere Spiele gegen Herne und Hertha. Patzen die Fuldaer bei gleichzeitigen Erfolgen der Celler, wäre das ein Riesenschritt Richtung 2. Liga für Herzogstädter

Heiko Hartung 25.01.2018

Bei den Judo-Bezirksmeisterschaften der U15 in Lüneburg sind 14 Nienhäger an den Start gegangen – mit Erfolg. Zehn von ihnen holten eine Goldmedaille nach Hause. Daneben gab es drei Silber- und eine Bronzemedaille. „Über die Hälfte der Bezirksmeister im Bezirk Lüneburg/Stade kommen nun aus Nienhagen“, freut sich SVN-Trainer Maik Edling. „Das ist eine hervorragende Vorlage für die Landesmeisterschaften am kommenden Sonntag.“

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Heiko Hartung 25.01.2018