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Lokalsport SV Nienhagen hat Plan: Erst siegen, dann feiern
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17:14 15.03.2019
Von Heiko Hartung
Und dann die Hände zum Himmel: Für die SVN-Volleyballerinnen (von links) Stephanie Stilke, Lara Schulz und Carina Elflein geht‘s nach dem letzten Spieltag mit ihrem Team zur Meisterfeier. Quelle: Oliver Knoblich
Nienhagen

Nachdem die Titelverteidigung in der Oberliga am vergangenen Wochenende vorzeitig unter Dach und Fach gebracht wurde, können die Nienhägerinnen am Samstag (ab 15 Uhr) in eigener Halle gegen GfL Hannover und VG Delmenhorst-Stenum befreit aufspielen.

Trainer Wagner: "Abschenken ist nicht mein Ding"

„Die Spielerinnen, die bisher weniger gespielt haben, bekommen diesmal längere Einsatzzeiten“, verspricht Trainer Rolf Wagner. „Das Ergebnis ist diesmal zweitrangig.“ Das bedeutet allerdings nicht, dass Nienhagen zum Liga-Endspurt der Siegeswille abhanden gekommen ist: „Abschenken ist nicht mein Ding“, so Wagner. Besonders gegen den Tabellenfünften GfL liege das Hauptaugenmerk des Spieltags in der Halle am Jahnring. Wagner: „Ein unangenehmer Gegner.“ Trotzdem eine machbare Aufgabe – wie auch die anschließende Partie gegen den Tabellenletzten Delmenhorst. Bis auf Merlen Görlich und Viola Dreppenstedt kann Nienhagen alle Spielerinnen aufs Feld schicken.

Regionalliga-Aufstieg ist kein Thema

Durch die souveränen 3:0-Siege gegen ASC Göttingen und Bremen 1860 am vergangenen Samstag liegt Nienhagen uneinholbar auf Rang eins und könnte als Meister direkt in die Regionalliga aufsteigen. Doch der Sprung in die vierthöchste Spielklasse ist auch eine Woche, nachdem sich diese Möglichkeit eröffnet hat, kein Thema beim SVN. „Es ist die gleiche Situation wie vor einem Jahr“, erklärt Wagner. „Wir haben eine intakte Mannschaft, die den Erfolg will. Aber wir sind keine junge Truppe, die unbedingt in immer höhere Sphären strebt. Wir machen das rein aus Spaß an der Freude. Wenn in der Regionalliga zwei, drei Spielerinnen aus irgendeinem Grund wegbrechen, würde uns das entscheidende Quäntchen Qualität fehlen und die Mannschaft droht auseinanderzubrechen“, meint Wagner. „Mit dem Aufwand, den wir betreiben, können wir gut in der Oberliga mitspielen – mehr wollen wir nicht.“ Und auch die Kosten spielen eine Rolle: „In der Oberliga pfeifen die Mannschaften ihre Spiele untereinander. Ab der Regionalliga ist ein unabhängiges Schiedsgericht Pflicht. Und dafür werden ab nächster Saison pro Verein 1700 Euro fällig – das ist fast so viel wie unser derzeitiger Jahresetat in der gesamten Volleyballsparte“, meint Wagner.

Aber auch ohne Aufstiegsvorfreude soll die Meisterschaft am Samstag ordentlich gefeiert werden. „Erst gehen wir in Nienhagen essen, dann geht‘s zur Ü30-Party in die Congress Union“, verrät der Coach.

Die U14-Volleyballerinnen vom SSV Südwinsen hatten sich als einziges Celler Team für die Nordwestdeutschen Landesmeisterschaften qualifiziert.

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