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Lokalsport Wathlinger Bundesliga-Schützen wollen ihren Fans ersten Heimsieg schenken
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16:36 05.01.2018
Von Oliver Schreiber
Christian Oehns startet mit den Wathlinger Bundesliga-Schützen an diesem Wochenende den fünften und sechsten Versuch, endlich einen Heimwettkampf zu gewinnen. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Wathlingen

Allerdings haben die Wathlinger dafür im übertragenen Sinn nur einen Schuss zur Verfügung – und der muss sitzen. Denn die Braunschweiger sind als souveräner Tabellenführer mit 18:0 Punkten ein zu großes Kaliber. „Da müssen wir uns nichts vormachen, hier geht es für uns nur darum, uns achtbar aus der Affäre zu ziehen. Vielleicht gelingt uns ja wenigstens ein Einzelpunkt“, hofft Oehns.

Denn bisher war das noch nie der Fall, beide bisherigen Bundesliga-Wettkämpfe gingen 0:5 verloren. Auch hier geht es für die Freischützen also um ein kleines Ziel zum Abschluss.

Allerdings spricht nicht viel für einen Teilerfolg. Alle Wathlinger Schützen sind in ihren Duellen gegen die Braunschweiger in der Außenseiterrolle, allen voran Kristian Callaghan, der an Position eins auf den besten Schützen der Liga (noch vor Olympiasieger Christian Reitz), Oleg Omelchuk, trifft. Der Ukrainer hat einen Schnitt von 391 Ringen geschossen, der Engländer Callaghan kommt auf 379 Ringe. Aber auch Philip Aranowski (375) gegen Patrick Meyer (379), Christian Oehns (374) gegen Andreas Heise (379), Cedric Cammann (369) gegen Michael Bittner (378) sowie Jörn Nachtigall (364) gegen Marco Angermann-Günzel (377) müssen sich gewaltig strecken, wenn sie Zählbares verbuchen wollen.

Wesentlich größer ist die Chance auf den ersten Heimsieg gegen Tabellennachbar Fahrdorf. Als Fünfter haben die Schleswig-Holsteiner mit 8:10 dieselbe Punktzahl wie Wathlingen als Sechster. Auch Fahrdorf wird bei vier Zählern Rückstand auf den begehrten Platz vier die Qualifikation für die DM-Endrunde nicht mehr ernsthaft auf dem Zettel haben. Die Wathlinger haben mit Fahrdorf in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. „Bisher haben wir gegen sie immer gewonnen, wenn auch knapp. Ich hoffe, das bleibt auch so“, erklärt Oehns.

In diesem Vergleich wird Torben Wolf (368 Ringe im Schnitt), der heute verhindert ist, zum Einsatz kommen. Wer für ihn morgen aussetzen muss, wird es nach der Partie gegen Braunschweig entschieden. Auf Grund des Heimvorteils und der bisher erzielten Resultate sind die Gastgeber leichter Favorit. Die Gäste sind in der Aufstellung mit Steffen Schröder (374), Jonas Hansen (374), Gagik Sahakian (373), Stefan Vollertsen (369) und Michael Bäcker (366) allerdings von ähnlichem Kaliber wie der SVW. „Hier entscheidet die Tagesform“, meint Oehns.

Bisher hatten die Freischützen bei ihren beiden Bundesliga-Heimwettkämpfen wenig Glück. Gegen den SV Bassum setzte es zweimal eine knappe 2:3-Niederlage, ebenso gegen PSV Olympia Berlin, gegen den Schützenbund Broistedt gab es ein 1:4. „Vielleicht dreht sich das ja mal in unsere Richtung. Es wäre schon toll, wenn wir unseren Fans und Vereinsmitgliedern einen Sieg schenken könnten“, sagt Oehns. Ein kleines Geschenk gibt es bereits vorab: Der Eintritt zu allen sechs Bundesliga-Wettkämpfen (heute ab 16 Uhr, morgen ab 10 Uhr) ist frei, damit möglichst viele Zuschauer den Weg in die Sporthalle an der Kantallee finden. Und die Wathlinger Pistoleros zum ersten Heimerfolg treiben. Auch kleine Ziele sind schließlich lohnenswerte Ziele.

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