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Lokalsport Zufriedenheit trotz geplatztem Traum beim SV Wieckenberg
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13:48 15.01.2018
Von Oliver Schreiber
Quelle: Michael Schäfer
Wieckenberg

Der 350-Kilometer-Trip zum Saisonfinale ins rheinland-pfälzische Wissen fand ein versöhnliches Ende. Nach der 2:3-Niederlage gegen den SV Gölzau bezwang der SVW Gastgeber Wissener SV mit 4:1 und trat die lange Rückreise mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck an. „Wir haben uns gegen Wissen noch einmal richtig reingehängt und uns gegenüber dem Wettkampf gegen Gölzau erheblich gesteigert. Das haben die Mädels wirklich noch einmal gut hinbekommen“, sagt Ruschel.

Erfolgsgarantin war einmal mehr Stine Nielsen. Die dänische Topschützin schoss 398 und 397 Ringe und gewann ihre beiden Duelle. Gegen Gölzau blieben Melissa Ruschel und Tina Lehrich etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück und verloren, auch Isabell Ruschel zog trotz 390 Ringen an Position vier den Kürzeren. Den zweiten Wieckenberger Zähler verbuchte Claire-Luisa Ruschel.

Tags darauf steigerten die jungen Wieckenbergerinnen sich und erzielten insgesamt zehn Ringe mehr. Dies reichte, um gegen Wissen vier von fünf möglichen Einzelpunkten zu landen. Hier waren neben Nielsen Melissa Ruschel, Lehrich sowie Claire-Luisa Ruschel im Stechen erfolgreich.

Horst-Dieter Ruschel und Trainer Enrico Friedemann hätte sich gewünscht, am letzten Wettkampf-Wochenende mehr Alternativen zur Verfügung zu haben. „Wir konnten leider nicht durchwechseln. Das zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Wir konnten auf kleinere Blessuren oder auch Formschwächen kaum reagieren. Das war sicherlich nicht optimal“, blickt Ruschel zurück.

Mit Constanze Rotzsch und Jana Eckhardt brachen den Wieckenbergern zwei Schützinnen wegen ihrer Schwangerschaften weg. Hinzu kamen Verletzungen und Krankheiten – oder auch ein gestohlenes Gewehr, wie bei Anne Kowalski, die daher nicht in Wissen antreten konnte. Der Ukrainer Serhiy Kulish bekam keine Freigabe vom Verband. Dafür sprang glücklicherweise Nielsen, die eigentlich pausieren sollte, als ausländische Schützin ein. „Insgesamt hatten wir schon ziemlich viel Pech. Möglicherweise wäre sonst mehr für uns drin gewesen“, meint Ruschel.

Der Traum von der Meisterschaftsendrunde lebt weiter. Ruschel arbeitet hinter den Kulissen schon fieberhaft daran, dafür die Weichen zu stellen. Nielsen und Kulish bleiben dem SVW erhalten, ebenso wie seine drei Töchter, Lehrich und Kowalski. Rotzsch und Eckhardt werden wohl eine familiäre Pause einlegen. „Wir wollen da noch zwei Schützen verpflichten und sind da auch in guten Gesprächen. Natürlich schauen wir auch wieder auf den eigenen Nachwuchs, aber da müssen wir gewisse Entwicklungen abwarten“, erklärt Ruschel. Auch Coach Friedemann, der als Nationaltrainer von Dänemark in die Schweiz wechselt, ist weiter mit von der Partie.

Die Tischtennis-Asse des TuS Celle 92 rasen weiter Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga – und die Konkurrenz sieht aus weiter Ferne die Rücklichter nur noch schemenhaft. Auch der Start ins neue Jahr ist den Blau-Gelben geglückt. Bei den beiden hessischen Klubs TTC Seligenstadt (6:1) und TTC 1957 Lampertheim (6:3) wahrten die Celler ihre weiße Weste und bauten den Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Fulda, der beim 5:5 in Velbert Federn ließ, auf vier Punkte aus.

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Der Start in die Rückrunde führt die Tischtennis-Asse des TuS Celle 92 tief in den Süden Deutschlands – und das als Spitzenreiter der Nordstaffel der 3. Bundesliga. Die Blau-Gelben sind am Samstag (18 Uhr) zu Gast beim Vorletzten TTC Seligenstadt nahe der bayrischen Grenze, nach einer Hotelübernachtung geht am Sonntag die Reise weiter zum Sechsten TTC Lampertheim (14.30 Uhr). Der Trip zu den beiden hessischen Klubs soll sich lohnen, vier Punkte sind das Ziel.

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