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Schwimmen Celler „ertrinken“ in Medaillenflut
Sport Sport regional Schwimmen Celler „ertrinken“ in Medaillenflut
12:10 08.11.2018
Von Heiko Hartung
Daniel Meng war einer der Abräumer der Bezirksmeisterschaften: Der CSC-Schwimmer gewann in der offenen Wertung acht Gold- und drei Silbermedaillen. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Cuxhaven

Die 15 CSC-Schwimmer sicherten sich 25 von 30 möglichen Titeln in der offenen Wertung. Alle zwölf CSC-Staffeln beendeten den Wettkampf auf Platz eins. „Dass dabei vier Bezirksrekorde erzielt wurden, ist natürlich ein wunderbarer Lohn für den Fleiß und Ehrgeiz der Sportler“, lobt Trainer Detlef Heidenreich.

Die Schmetterling-Staffeln weiblich und männlich, die Rücken-Staffel weiblich sowie die männliche Brust-Staffel knackten Rekorde aus den Jahren 2011, 2014 und 2016. Diese Staffeln wurden in wechselnder Besetzung mit Catharina Heese, Leonie Kanus, Jana Reimchen, Sina Luiza Schaper, Lina Timm und Sebastian Brandt, Jan Hartwich, Daniel Meng und Maxim Reimchen geschwommen.

Bei seinen zwölf Einzelstarts schlug der Kaderathlet Daniel Meng in seinem Jahrgang (2002) fast ausnahmslos als Erster an und sicherte sich Spitzenplätze in der DSV-Bestenliste. In der offenen Wertung wurde sein Können mit acht Gold- und drei Silberplatzierungen honoriert. Bei den Junioren (99/00) schloss der 17-jährige Jan Hartwich alle neun Wettkämpfe im Jahrgang mit Platz eins ab. In der offenen Klasse sammelte er vier Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen ein. Trotz reduzierten Trainings blieben die Wettkämpfe von Sebastian Brandt (1996) erfolgsgekrönt. In seiner bevorzugten Lage Brust erzielte der erfahrene Sportler zweimal Gold und einmal Silber. Maxim Reimchen (2001) vergoldete alle zehn Jahrgangs-Einsätze. Tim Hartwich (2004) fischte fünf Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen aus dem Wasser. Leon-Benedikt Schock (2001) wurde Zweiter über 100 Meter Rücken.

Lina Timm (2001) beendete alle sechs Läufe als Erste. In der offenen Klasse gewann die Schülerin fünf Gold- und eine Silbermedaille. Catharina Heese (1999) kam bei den Junioren auf viermal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. In der offenen Wertung erreichte sie dreimal Gold und zweimal Silber. Jana Reimchen (2001) gewann in der Jahrgangswertung sechsmal Gold und dreimal Silber, in der offenen Klasse zwei Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. Leonie Kanus (2002) sichete sich neunmal Jahrgangs-Gold und in der offenen Wertung einmal Gold und fünfmal Silber. Sina Luzia Schaper (2003) gewann einen vollständigen Medaillensatz. Carolin Grüne (2003) erkämpfte sich einmal Gold und einmal Silber. Lena Müller (2005) war mit zwei Silber- und einer Bronzemedaille hoch zufrieden. Antonia Bertels (2005) und Vanessa Viktoria Ruth (2002) luden jeweils zwei Bronzemedaillen in das Reiserückgepäck.

23 Gold-, und je zehn Silber- und Bronzemedaillen in den Jahrgangswertungen sowie mehrere Medaillen in der offenen Wertung und Silber in der Freistilstaffel waren die Ausbeute für SV Nienhagen. Die 14-jährige Carina-Joelle Rumpel (2004) gewann in der offenen Wertung die einzige Goldmedaille für den SVN über 200 Meter Brust, sowie jeweils einmal Silber und Bronze. Benita Grohmann (2003) erkämpfte vier Silbermedaillen. Finja Eller (2005) und Marit Reckmann (2004) gewannen je eine Bronzemedaille.

Mit jeweils sechs Goldmedaillen in ihren Jahrgängen waren Eller, Grohmann und Rumpel die erfolgreichsten SVN-Schwimmerinnen, gefolgt von Vivien Grohmann (2005) mit vier Titeln, Reckmann mit drei und Janina Schmid (2005) mit zwei Goldmedaillen. Timon Krüger (2004) sicherte sich einen Titel. Weitere Medaillen gingen an Lene Bleich (2001) und Charlotte Werner (2005), Catharina Evers verpasste das Podest mit zwei vierten Plätzen, Swantja Keunecke mit einem fünften Platz nur knapp.

Das Quartett des TSV Wietze gewannen 17 Medaillen bei 36 Starts. Brustspezialist Nico Wahl (2002) gewann in der Jahrgangswertung je zweimal Gold und Silber sowie dreimal Bronze. In der offenen Wertung wurde er zweimal Zweiter. Über zwei Jahrgangstitel freute sich Hauke Großegesse (2003). Pech hatte der gleichaltrige Finn Jarosiewicz der viermal auf den undankbaren vierten und einmal auf den fünften Platz kam. Xenia Päßler sicherte sich zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Trainerin Susanne Schelm war zufrieden: „Alle meine vier Schwimmer haben sich für die in zwei Wochen in Hannover stattfindenden Landeskurzbahnmeisterschaften qualifiziert.“