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Schwimmen Teamplayer statt Einzelkämpfer
Sport Sport regional Schwimmen Teamplayer statt Einzelkämpfer
17:52 06.02.2019
Von Heiko Hartung
Die Celler Schwimmer folgten ihrem Motto erfolgreich. Quelle: Ute Hartwich
Celle

Das Motto auf den T-Shirts des Celler Schwimmclubs bringt es auf den Punkt: „Call of Duty – Jeder muss mal ran“ ist in weißer Schrift auf den schwarzen Trikots zu lesen. Und so kam es am vergangenen Sonntag bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen auch: Wenn die Pflicht ruft, muss halt jeder mal ins kalte Wasser springen – diesmal nicht als Einzelkämpfer, sondern als echte Teamsportler. Die Starter des CSC sowie des SV Nienhagen taten dies sogar recht erfolgreich. In der Landesliga der Vereinsmannschaften schafften die CSC-Herren (Platz 4) und die Damen des SV Nienhagen (Platz 6) den Klassenerhalt. Lediglich die Schwimmerinnen des CSC (Platz 7) müssen noch um den Verbleib in der dritthöchsten Liga bangen.

In Hildesheim ging es um den Aufstieg in die 2. Bundesliga oder den Abstieg in die Bezirksliga. Geschwommen wurden die Einzeldisziplinen aus den 13 olympischen Strecken in zwei Durchgängen. Die erzielten Zeiten wurden in Punkte umgerechnet.

Nur wenige Punkte fehlen Männern des Celler SC zum dritten Platz

CSC-Trainer Detlef Heidenreich hatte das Ziel klar vorgegeben: Klassenerhalt. Und mit reichlich Mannschaftsgeist gingen Maxim Reimchen, Timm Kielinski, Daniel Meng, Jan und Tim Hartwich, Sebastian Brandt und Leon-Benedikt Schock an die Arbeit. Nach einer Aufholjagd im zweiten Abschnitt sicherten sich die CSC-Männer mit 12.529 Punkten den vierten Platz. „Dies ist umso ärgerlicher, da zum dritten Platz nur 137 Punkte fehlen“, so Heidenreich. „Der Sprung aufs Siegerpodest wäre möglich gewesen.“ Immerhin: Der vom Trainer avisierte Klassenerhalt ist geschafft.

CSC-Frauen müssen noch bangen

Auch für die CSC-Frauen war nach ihrem Aufstieg im vergangenen Jahr der Verbleib in der Landesliga das vorrangige Ziel – trotz starker Konkurrentinnen aus Hannover und Oldenburg. Ob es für Leonie Kanus, Catharina Heese, Sina Luzia Schaper, Vanessa Viktoria Ruth, Caroline Grüne und Jana Reimchen gereicht hat, steht noch nicht fest. In Hildesheim belegten sie mit 12.421 Punkten den siebten Platz. Aber die letzten Wettkämpfe und damit die endgültigen Entscheidungen über Auf- und Abstieg werden frühestens am kommenden Samstag vorliegen. „Solange heißt es für die Damen zittern“, meint Trainer Heidenreich, der jedoch sehr zufrieden war. „Alle haben ihre Bestzeiten geschwommen und die Erwartungen voll erfüllt.“

Weil im vergangenen Jahr drei Mannschaften aus der 2. Liga abgestiegen waren und mit der vor zwei Jahren gegründeten Schwimmsparte von Hannover 96 ein starker Konkurrent hinzugekommen ist, ging es für Nienhagen um den Klassenerhalt.

Grohmann holt meiste Punkte für Nienhagen

Fleißigste Punktesammlerin war Benita Grohmann, die bei vier Starts insgesamt die meisten Zähler für den SVN erschwamm. Auch Finja Eller, Carina-Joelle Rumpel, Antonia Plachetzky, Marit Reckmann, Lea Exter, Judith Fobbe, Lene Bleich, Merle Hinrichs sowie die Nachwuchstalente Kjara Reckmann und Marlene Werner sammelten wichtige Punkte für die Mannschaft. Am Ende reichten die erzielten Punkte ganz knapp für den sechsten Platz, was den sicheren Klassenerhalt bedeuteten sollte.

Die Berufung in die Bezirksauswahl war für die Celler Schwimmer eine tolle Belohnung - auch wenn es beim Landes-Teamcup nicht fürs Podest reichte.

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