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Sport überregional Bayern patzt gegen Oldenburg - Ulm bleibt ungeschlagen
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BBL-Finalturnier : Bayern patzt gegen Oldenburg - Ulm bleibt ungeschlagen

21:21 14.06.2020
Bennet Hundt (l) hatte mit Göttingen gegen Per Günther mit Ulm das Nachsehen. Foto: Ulf Duda/fotoduda.de/BBL/Pool/dpa Quelle: Ulf Duda
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Ulm

München (dpa) - Alba Berlin präsentiert sich bärenstark, ratiopharm Ulm zeigt bislang keine Schwäche - nur der FC Bayern ist beim Finalturnier der Basketball-Bundesliga von der Meister-Form weit entfernt.

Der Titelverteidiger verlor am Sonntagabend sein letztes Spiel der Vorrunde gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 81:89 (44:42) und steht damit gleich im Viertelfinale vor einer schweren Aufgabe. Das Team von Coach Oliver Kostic leistete sich im zuschauerleeren Audi Dome einen erstaunlichen Leistungsabfall. So dürften die Gastgeber kaum Chancen auf den angestrebten Titel-Hattrick haben.

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«Das war keine gute Vorstellung», resümierte Routinier Vladimir Lucic, mit 16 Punkten der beste Münchner Werfer bei Magentasport. «Wir hatten zwar eine gute Phase, aber als wir fünf oder sechs Zähler hinten lagen, hatte man das Gefühl, das Spiel ist vorbei.» Die Oldenburger um die zwei ehemaligen Münchner Braydon Hobbs und Robin Amaize profitierten vor allem von vielen Offensivrebounds und durften jubeln. Topscorer wurde Nathan Boothe mit 17 Zählern.

Die Niedersachsen gehen damit zum Start der Playoffs den formstarken Berlinern und MHP Riesen Ludwigsburg aus dem Weg - die zwei bislang ungeschlagenen Mannschaften der Gruppe B stehen sich am Montag gegenüber. Alba hatte am Samstag Rasta Vechta mit 102:72 deklassiert. Falls die Hauptstädter gegen Ludwigsburg verlieren, kommt es schon im Viertelfinale zur Final-Wiederauflage FC Bayern gegen Alba Berlin.

Ulm schloss am Sonntag eine beeindruckende Vorrunde mit dem vierten Sieg in ebensovielen Spielen ab. Die Mannschaft von Jaka Lakovic setzte sich mit 89:66 (39:33) gegen die BG Göttingen durch. Weil Ulm schon vor Spielbeginn als Gruppensieger feststand und Göttingen als fixer Tabellenvierter war, hatte die Begegnung nur begrenzen sportlichen Wert. «Am wichtigsten war es, mit der richtigen Einstellung und Motivation an die Sache ranzugehen», sagte Lakovic bei Magentasport und lobte: «Die Jungs haben Charakter gezeigt.»

Thomas Klepeisz war mit 16 Punkten beste Werfer der Ulmer. Alex Ruoff traf mit 18 Punkte am häufigsten für die Niedersachsen.

Ulm trifft im Viertelfinale auf den Vierten der Gruppe B. Wer dies wird, entscheidet sich am Montag zwischen Bamberg, Vechta und Frankfurt. Der neunmalige Meister Brose Bamberg hat dabei gute Chancen, mit einem Sieg über Vechta Tabellendritter zu werden und damit den Ulmern aus dem Weg zu gehen. Die Oberfranken hatten am Samstag die Frankfurt Skyliners mit 99:83 bezwungen.