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Sport überregional Friedrich gewinnt auch in La Plagne - Erster Sieg für Nolte
Sport Sport überregional Friedrich gewinnt auch in La Plagne - Erster Sieg für Nolte
16:21 11.01.2020
Francesco Friedrich und Alexander Schüller holten sich den zweiten Sieg dieses Winters. Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa Quelle: Urs Flueeler

La Plagne (dpa) - Francesco Friedrich hat auch das erste Zweierbob-Rennen im neuen Jahr gewonnen und mit Blick auf die Heim-WM in Altenberg neue Erkenntnisse gesammelt.

Der 29-jährige Pirnaer siegte im französischen La Plagne mit Anschieber Alexander Schüller mit 0,26 Sekunden Vorsprung vor dem Letten Oskars Kibermanis. Den ersten Podiumsplatz seiner Karriere feierte der Schweizer Michael Vogt als Dritter. «Die Bahn haben wir ganz gut im Griff gehabt», sagte Friedrich, der mit einem neuen Update seines FES-Schlittens unterwegs war. «Es sind wieder ein, zwei Schritte, die wir vorangekommen sind, auch wenn bei den Startzeiten mehr drin war.»

Friedrichs Vereinskollege Richard Oelsner vom BSC Sachsen-Oberbärenburg, der kurzfristig Anschieber Issam Ammour wegen Adduktorenprobleme gegen Tobias Schneider austauschen musste, kam bei seinem Weltcup-Debüt auf Rang fünf. «Ich bin relativ zufrieden, gerne hätten wir im zweiten Lauf beim Start noch etwas zugelegt», sagte Oelsner. Der Oberbärenburger Nico Walther musste sich mit dem Magdeburger Anschieber Paul Krenz bei seinem Saisondebüt im kleinen Schlitten mit Rang sieben zufrieden geben.

Ihren ersten Weltcupsieg feierte Laura Nolte mit Deborah Levi. In ihrem erst zweiten Weltcuprennen setzte sie sich auf der schwierigen Piste mit 0,21 Sekunden Vorsprung vor den Kanadierinnen Christine de Bruin/Kristen Bujnowski durch. Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Leonie Fiebig (BSC Winterberg) kamen auf Rang drei. Olympiasiegerin und Weltmeisterin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) landete mit Annika Drazek auf Platz fünf.

«Ich bin nur froh und stolz, ich hoffe, dass es bis zur WM in Altenberg so weitergeht», sagte die Winterbergerin Nolte. Wie Schneider und Fiebig stellten auch Nolte und Levi im zweiten Durchgang mit jeweils 6,35 Sekunden einen Startrekord auf. «Ich war als Pilotin das erste Mal hier, das Optimum habe ich fahrerisch hier nicht rausholen können, aber zufrieden bin ich», sagte Schneider und meinte angesichts der Startzeiten: «Diese waren mega.»

Die deutschen Skirennläufer sind weiter auf der Suche nach ihrer Form. Bester Deutscher beim Riesenslalom von Adelboden ist Schmid auf Rang 21. In einer dicken Krise steckt Luitz, der erneut den finalen Durchgang klar verfehlt und harsch kritisiert wird.

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