Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Sport überregional EHC Red Bull München frustriert: «Tut wahnsinnig weh»
Sport Sport überregional EHC Red Bull München frustriert: «Tut wahnsinnig weh»
08:01 06.02.2019
Der EHC Red Bull München hat das Finale der Champions Hockey League gegen die Frölunda Indians aus Göteborg verloren. Foto: Mathias Bergeld/Bildbyran via ZUMA Press Quelle: Mathias Bergeld
München

Göteborg (dpa) - Tief enttäuscht legten die Spieler des EHC Red Bull München den kurzen Fußmarsch vom Scandinavium bis in ihr Teamhotel in Göteborg zurück.

Nach einer historischen Europa-Reise konnte sich die Mannschaft von Trainer Don Jackson nicht wie erhofft zum ersten deutschen Gewinner der Eishockey-Königsklasse küren. «So kurz vor dem Ziel zu scheitern und jetzt der anderen Mannschaft beim Feiern zuzuschauen, tut natürlich wahnsinnig weh», räumte Nationalspieler Konrad Abeltshauser nach dem 1:3 (0:1, 0:2, 1:0) im Finale der Champions Hockey League gegen die Frölunda Indians ein.

Die Münchner hatten als erste deutsche Mannschaft das Viertelfinale, das Halbfinale und schließlich auch das Finale erreicht. Die Schweden erwiesen sich im Endspiel im mit 12.044 Zuschauern ausverkauften Scandinavium aber als die deutlich abgezocktere Mannschaft. Eiskalt bestrafte Frölunda die Münchner und erzielte alle drei Tore durch Samuel Fagemo (11. Minute), Ryan Lasch (25.) und Ponthus Westerholm (35.) in Überzahl. «Sie haben drei Power-Play-Tore geschossen, das ist natürlich schon ein Schlüssel zum Sieg», sagte Abeltshauser.

Der deutsche Serienmeister dagegen konnte seine eigene Überzahl nicht konsequent ausnutzen. Nur Yasin Ehliz (52.) traf in einem intensiven Kräftemessen mit zahlreichen Zeitstrafen für den EHC. Selbst mit zwischenzeitlich zwei Mann mehr auf dem Eis gegen clever verteidigende Schweden hatten Jacksons Spieler zuvor kein Tor erzielen können. «Wir hatten genügend Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Sicherlich ist das Spiel so blöd verlaufen, dass wir nicht den Schwung auf unsere Seite bekommen haben», sagte Verteidiger Yannic Seidenberg.

Das Erreichen des Finales ist dennoch schon ein Riesenerfolg. Schließlich hinkt die Deutsche Eishockey Liga im internationalen Vergleich hinterher. Die siegreichen Schweden holten indes schon zum dritten Mal den Königsklassen-Titel. «Ich bin wirklich stolz auf meine Jungs», lobte Jackson seine Münchner und gab ihnen nach der Schlusssirene einen aufmunternden Klaps auf den Rücken.

Die Niederlage in Göteborg spornte die Mannschaft von Kapitän Michael Wolf, der im Sommer seine Karriere beendet, schon in der Nacht beim Bankett im Teamhotel wieder an. «Wir werden nicht aufhören, bis wir den Pokal mal nach München holen», versprach Abeltshauser.

Fotostrecke: EHC Red Bull München frustriert: «Tut wahnsinnig weh»

Charlotte (dpa) - Dirk Nowitzki wird bei seiner womöglich letzten aktiven Teilnahme am Allstarwochenende gleich drei verschiedene Auftritte haben.

06.02.2019

Die Ski-WM in Schweden läuft, nach dem bitteren Super-G von Viktoria Rebensburg wollen es die Männer besser machen. Die besten Chancen auf eine Medaille für Deutschland hat Kitzbühel-Sieger Josef Ferstl.

06.02.2019

Claudia Pechstein erwägt die Absage ihrer geplanten vier Starts bei der Heim-WM der Eisschnellläufer in Inzell. Am Dienstag hatte es für sie zehn Jahre nach ihrer Sperre einen erneuten juristischen Rückschlag gegeben.

05.02.2019