Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Sport überregional Deutsche Skispringer zum Auftakt hinterher
Sport Sport überregional Deutsche Skispringer zum Auftakt hinterher
20:11 23.11.2019
Richard Freitag beim Sprung. Foto: Grzegorz Momot/PAP/dpa Quelle: Grzegorz Momot

Wisla (dpa) - Tristesse statt weltmeisterlicher Glanz: Die deutschen Skispringer sind beim ersten Teamwettbewerb der neuen Saison hinterhergesprungen und haben einen Podestplatz klar verpasst.

«Die Dichte ist wahnsinnig hoch. Man braucht vier gute Springer und acht gute Sprünge. Wir haben zu viele Fehler gemacht», bilanzierte der neue Bundestrainer Stefan Horngacher im polnischen Wisla. In der Besetzung Richard Freitag, Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und Karl Geiger hatte es beim deutlichen Sieg von Österreich nur zu einem enttäuschenden fünften Platz gereicht.

Die DSV-Adler beklagten einerseits eigene technische Fehler, bei schwierigen Verhältnissen aber auch die fehlende Windunterstützung. «Ich habe mich noch runtergerettet. Aber das reicht nicht, um vorne anzugreifen. Das muss man so hinnehmen, das ist oft in Wisla so», sagte Dreifach-Weltmeister Eisenbichler im ZDF. Genau jenes Quartett hatte vor neun Monaten auf der Bergiselschanze in Innsbruck noch souverän WM-Gold gewonnen.

Um wieder in die Nähe der gezeigten Dominanz zu kommen, ist es für die Horngacher-Schützlinge ein weiter Weg. «Es fehlt ein bisschen das Flüggefühl. Ich bin einfach nicht in den Flug reingekommen. Manchmal geht es halt nicht, das ist ärgerlich», befand Freitag, der wie Leyhe und Eisenbichler nicht mit den Konkurrenten seiner Gruppe mithalten konnte. Einzig Geiger, der am Freitag bereits die Quali gewann, zeigte am Samstag einen starken Sprung im ersten Durchgang. Die Ränge zwei belegten Norwegen und Polen.

Ohne Andreas Wellinger, David Siegel (beide Kreuzbandriss) und Severin Freund (nach einer Meniskus-OP noch nicht im Kader) muss Horngacher in seinem ersten Winter mit einem geschwächten Team an den Start gehen. «Momentan sind wir etwas dezimiert. Das ist aber auch eine Chance für junge Athleten», sagte der Bundestrainer. Er sei «trotzdem nicht unzufrieden für den Auftakt. Wir sind auf dem richtigen Weg.»

Schon am Sonntag (11.30 Uhr/ZDF und Eurosport) wartet für Geiger und Co. die nächste Chance, diesmal im Einzel. Überraschend wirkte die Machtdemonstration der Österreicher, die die starke Konkurrenz um über 20 Punkte distanzierte. Schlussspringer Stefan Kraft sagte: «Ich bin ein bisschen überrascht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es gleich so läuft, weil ich mich sehr schwer getan habe.»

Neureuther ist weg, Hirscher und Vonn auch - Mikaela Shiffrin aber sorgt im Ski-Weltcup unverändert für beste Unterhaltung und dominiert im Slalom wie eh und je. In Levi holte sie sich einen weiteren Rekord. Auch der DSV kann zufrieden sein.

23.11.2019

Es hat nicht ganz gereicht für Deutschlands Tennis-Herren. Dennoch macht der Auftritt in Madrid Mut. Auch ohne Spitzenspieler Alexander Zverev war Deutschland konkurrenzfähig. 2020 soll es weiter gehen als bis ins Viertelfinale.

23.11.2019

Zum Auftakt der Weltcup-Saison der Skispringer steht im polnischen Wisla ein dreifacher Weltmeister von Seefeld im Blickpunkt. Auch die Rodler starten in die Weltcup-Saison, zwei prominente Namen aus Deutschland fehlen in diesem Winter.

23.11.2019