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Celle blüht auf Es geht bunt dem Sommer entgegen
Thema Celle blüht auf Es geht bunt dem Sommer entgegen
Celle blüht auf
07:58 30.05.2019
Celle blüht auf - Vorschau Juni: 2 Blauflügel-Prachtlibelle Quelle: Rolf Jantz
Landkreis Celle

Mitte Februar flogen bereits die Zitronenfalter in größerer Anzahl. Das Jahr 2019 begann, wie das alte Jahr aufgehört hat. Zu warm und zu trocken. Im Mai kam es dann zu einem Kälteeinbruch. Insekten waren in der Landschaft nur wenig zu sehen. Am 21. Juni beginnt nun offiziell der Sommer. Die meisten von uns hätten ihn gern mit viel Sonne, warm und trocken. Wenn Regen, dann am besten in der Nacht. Die Natur, und auch die Landwirtschaft, brauchen aber das Wasser.

Gerade dort, wo Wasser auf Land trifft, an Flussufern und Teichrändern, ist es jetzt besonders spannend. Was blüht dort und welche Libellenarten haben den Rekordsommer 2018 gut überstanden? Am Teichrand springen die Frösche vor uns ins Wasser und mit etwas Glück kann man auch die scheue Ringelnatter sehen. Einfach mal hinsetzen und das Celler Land genießen.

1. Grünfrosch: Es gibt drei Arten, die nur sehr schwer zu unterscheiden sind. Den Kleinen Wasserfrosch, den Seefrosch und einen Mischling, den Teichfrosch.

Quelle: Rolf Jantz

2. Blauflügel-Prachtlibelle: Sie lebt an Flüssen und Bächen. Die Männchen haben leuchtend blaue Flügel. Die Flügel der Weibchen sind bräunlich gefärbt.

Quelle: Rolf Jantz

3. Braunwurz-Mönch: Als Schmetterling mit braungelber Färbung eher unauffällig. Dagegen ist die Raupe mit einer Länge von bis zu fünf Zentimeter schon ein Hingucker.

Quelle: Rolf Jantz

4. Schwanenblume: Blume des Jahres 2014. Mit einer Höhe bis zu 1,50 Meter nicht zu übersehen. Sie ist nicht häufig, aber an der Aller an einigen Stellen zu sehen.

Quelle: Rolf Jantz

5. C-Falter: Er ist an Waldrändern und auch öfter in Gärten anzutreffen. Den Namen hat er durch ein weißes C auf der Flügelunterseite.

Quelle: Rolf Jantz

6. Jakobs-Greiskraut: Häufig auf Wiesen zu finden und der Schrecken aller Pferdeliebhaber. Alle Teile der Pflanze enthalten giftige Alkaloide.

Quelle: Rolf Jantz

7. Feuerlibelle: Sie kommt aus Südeuropa und breitet sich seit 1990 immer weiter nach Norden aus. Häufig auf sandigen Flächen an Teichrändern zu finden. Die Weibchen sind hellbraun gefärbt.

Quelle: Rolf Jantz

8. Gelbe Teichrose: Ihre Blüten sind mit rund fünf Zentimeter Durchmesser kleiner und nicht so auffällig wie die der Weißen Seerose. Sie stehen auf langen Stielen knapp über der Wasseroberfläche.

Quelle: Rolf Jantz

9. Rostfarbiger Dickkopffalter: Er hat eine Flügelspannweite von drei Zentimeter und sehr ähnlich aussehende Verwandte. Die Schwarzkolbigen- und Braunkolbigen Braun-Dickkopffalter. Die drei Arten sind unsere häufigsten Dickkopffalter.

Quelle: Rolf Jantz

10. Großer Blaupfeil: Eine unserer häufigen Libellenarten und mit einer Körperlänge bis zu fünf Zentimeter auch leicht zu entdecken. Er ist an allen Teichen weit verbreitet.

Quelle: Rolf Jantz

11. Heide-Nelke: Sie ist die Blume des Jahres 2012 und steht unter Naturschutz. Sie liebt sandige Böden und ist an Wegrändern zu finden.

Quelle: Rolf Jantz

12. Kleiner Feuerfalter: Er gehört zu den Bläulingen. Mit knapp drei Zentimeter Flügelspannweite ein eher kleiner, rotbraun gefärbter und recht häufiger Falter.

Quelle: Rolf Jantz

13. Kartoffelkäfer: Er kommt ursprünglich aus den USA und war früher in der Landwirtschaft ein gefürchteter Schädling. Heute nur noch selten zu sehen.

Quelle: Rolf Jantz

14. Sand-Vergissmeinnicht: Da muss man schon genau hinsehen. Die Blüten werden nur ein bis eineinhalb Zentimeter groß. Der Name verrät es. Sie braucht sandige Böden.

Quelle: Rolf Jantz

15. Geißklee-Bläuling: Schmetterling des Jahres 2008. Er steht auf der Roten Liste und ist bei uns in Heidegebieten zu finden.

Quelle: Rolf Jantz

16. Grüne Flussjungfer: Auch sie steht auf der Roten Liste, ist bei uns aber mit etwas Glück an den Flussrändern der Aller und der Nebenflüsse zu sehen.

Quelle: Rolf Jantz

17. Rainfarn: Er besiedelt Wegränder und Brachflächen und wächst praktisch überall. Er ist eine wichtige Futterpflanze für verschiedene Schmetterlingsarten.

Quelle: Rolf Jantz

18. Ringelnatter: Sie ist die in Deutschland am häufigsten vorkommende Schlangenart. Ungiftig und an den gelben Flecken am Kopf leicht zu erkennen.

Quelle: Rolf Jantz

19. Schmalblättriges Weidenröschen: Die Wuchshöhe liegt über einem Meter. Sie kann schnell größere Flächen besiedeln. Häufig in der Nähe von Entwässerungsgräben.

Quelle: Rolf Jantz

20. Weißstorch: Im Juni haben die Storcheneltern gut zu tun. Als Nahrung dienen Frösche, Schlangen, Mäuse, Würmer und Insekten.

Quelle: Rolf Jantz

Von Rolf Jantz

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