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Celle blüht auf Kirsche, Apfel und Pflaume: Alles blüht
Thema Celle blüht auf

Celle blüht auf: Obstbäume aus CZ-Aktion gedeihen prächtig

Celle blüht auf
09:00 04.05.2020
Von Maren Schulze
Eine reiche Ernte werden die neuen Besitzer der "Celle blüht auf"-Obstbäume hoffentlich in ein paar Jahren einfahren. Quelle: Ingo Bartussek
Landkreis Celle

Familie Prochnow bedankt sich für ihre Süßkirsche, Annette Ziem aus Bockelskamp verspricht mit Blick auf ihre Schattenmorelle: „Wenn wir das erste Mal genug für einen Kirschkuchen haben, werden wir welchen vorbeibringen“, und in den Garten von Familie Krüger aus Oldau ist mit Freiherr von Berlepsch gar ein Adliger eingezogen. „Die Köstliche aus Charneux fühlt sich sauwohl in meinem Garten. Vielen Dank noch mal“, sagt Gabriele Naujok aus Lachendorf. Freude auch bei Angelika und Carsten Wittenberg aus Winsen über den Roten Boskoop sowie im Zentrum für Inklusive Bildung im Bereich Leben und Lernen der Lebenshilfe Celle. In deren Garten in Garßen wächst nun ein „Celler Dickstiel“.

Auf eine reiche Schattenmorellen-Ernte hofft Birgit Cornehl aus Thören, und Cord Klein aus Eversen sagt: „Wir haben den ganzen Winter gehofft und freuen uns jetzt über die ersten Triebe.“ In Oldendorf ist die Süßkirsche Bulat gut angewachsen und „fühlt sich in der Südheide sehr wohl“, schreibt Mathias Mette.

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„Große Freude, als die Zusage für einen Apfelbaum eintrudelte. Dieser war nicht für den privaten Garten, sondern für den Gemeindegarten gedacht. Der Platz wurde mehrfach begutachtet, damit es der beste wird, an dem der Baum mit genug Luft und Sonne – und auch Aufmerksamkeit – gedeihen kann. Im Kirchgarten steht ein weiterer, sehr alter, knorriger Apfelbaum, der dringend nach jüngerer Gesellschaft rief. Im November war es dank allerlei fleißiger Hände so weit, unseren ‚Freiherr von Berlepsch‘ in die Erde zu setzen“, sagt die Kirchenvorsteherin der Kirchengemeinde Klein Hehlen, Erika Schröder.

Einen Birnenbaum der Sorte „Gräfin von Paris“ haben steht Antje und Thomas Weiss aus Eicklingen bekommen: „In unserem Garten wachsen noch zwei Apfelbäume, ein Pflaumenbaum, ein Holunderstrauch, eine Schlehe sowie eine 25 Meter lange Blühhecke. Viele bienenfreundliche Blumen wurden gepflanzt, ein Trockenbeet gebaut und als neuste Errungenschaft ist ein Hochbeet dazugekommen“, beschreiben die beiden ihr Engagement für die Artenvielfalt im eigenen Garten.

Und in Großmoor freuen sich die Herrgesells über die ersten Blüten ihrer Sauerkirsche. Die Hummeln und Bienen sind fleißig. Martina Kuchenbuch hat einem Boskoop-Apfelbaum in Neuenhäusen ein neues Zuhause gegeben – zwischen Kirsche und Pflaume.

„Trotz einer Standortumsiedlung im Garten hat er sich prächtig entwickelt und zeigt seine ersten Triebe. Schon jetzt kann ich beobachten, dass sich die ersten Insekten nähern. Die ersten Äpfel erfordern zwar noch eine Portion Geduld, aber bis dahin ist es auch schön, dem Boskoop beim Wachsen zuzusehen“, findet sie.