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Schwerpunktthema Cadillacs zeigen in Celle den American Dream
Thema Schwerpunktthema Cadillacs zeigen in Celle den American Dream
16:09 20.08.2019
Von Gunther Meinrenken
Wo Stella Feldkeller (rechtes Foto mit Sohn Leonhard auf dem Arm) und ihr Vater Klaus Zipp mit ihren Cadillacs auch auftauchen, sorgen sie für Aufsehen. Quelle: David Borghoff
Celle

Wenn Klaus Zipp mit Tochter Stella Feldkeller mit ihren Wagen eine kleine Ausfahrt unternehmen, ziehen sie die Blicke von anderen Autofahrern und Passanten auf sich. Kein Wunder, sie fahren einen amerikanischen Traum aus Chrom und Stahl. Als die beiden zum Pressetermin auf der Stechbahn mit ihren Cadillac Series 62 Convertible beziehungsweise Cadillac Eldorado Bicentennial vorfahren, umringen neugierige Celler und Touristen die Oldtimer, zücken ihre Handys und lassen sich zusammen mit den Fahrzeugen fotografieren. "Das ist normal, manchmal steigen die Leute auch einfach ein und nehmen auf dem Fahrersitz Platz", erzählt Stella Feldkeller.

Zipp und seine Tochter sind Mitglieder im Classic Cadillac Club Deutschland, der etwa 200 Mitglieder zählt. Darunter auch einige aus Österreich, Belgien und Holland. Zipp selbst war bis vor kurzem noch Präsident, jetzt ist er Vize-Präsident, Stella Feldkeller wirkte als Eventkoordinatorin, organisierte Ausfahrten und Touren zu Oldtimertreffen. Und einen festen Platz im Terminplan der Cadillac-Besitzer hat auch "Oldtimer + Fachwerk" in Celle. Am Sonntag, 25. August, wird der Cadillac Club mit einem guten Dutzend Oldtimern vor dem Celler Schloss Aufstellung nehmen.

Clubausfahrt nach Celle

"Oldtimer + Fachwerk' ist für den Cadillac Club hochattraktiv. Wir kommen schon seit Jahren mit mehreren Fahrzeugen. Zum zweiten Mal verbinden wir dies mit einer Ausfahrt. Wir treffen uns dieses Mal bereits am Freitag in Blomberg und fahren dann am Samstag nach Celle. Die Präsentation unserer Straßenkreuzer vor dem Schloss ist dann der Höhepunkt", sagt Zipp. Viele Clubmitglieder würden noch einen Tag ranhängen und ein verlängertes Wochenende in Celle verbringen. "Das zeigt, wie anziehend Oldtimer + Fachwerk ist", findet der Celler.

Zipps Leidenschaft für amerikanische Straßenkreuzer wurde schon in seiner Jugend gelegt. "Ich bin in Hamburg neben den Ufa-Filmstudios aufgewachsen. Dort kamen oft Schauspieler mit solchen Karossen vorbei, das hat mich unheimlich beeindruckt." Dabei war es nicht nur die Form und Eleganz der Fahrzeuge, die es Zipp angetan hatten, "sondern auch der Klang und die Kraft der V8-Motoren". Seit dieser Zeit hat Zipp die Begeisterung für die amerikanischen Oldtimer nicht mehr losgelassen. Sein Studium finanzierte er sich durch die Reparatur und den Verkauf von Autos. "Mein Vater hat Benzin im Blut, das schwappt über", erklärt Tochter Stella Feldkeller, dass die ganze Familie vom Cadillac-Virus infiziert wurde. Auch ihre Schwester Stefanie fährt einen Eldorado von 1970.

Als Zipp sich dann in den 90er Jahren einen Oldtimer zulegen wollte, war schnell klar, dass es nur ein Cadillac sein konnte. "Auf der Suche nach Ersatzteilen bin ich dann auf den Cadillac Club gestoßen", erzählt Zipp. Zusammen mit den anderen Clubmitgliedern unternehmen Zipp und seine Tochter Ausfahrten, treffen sich bei Stammtischen oder sie fahren zu Oldtimer-Treffen, manchmal sogar bis nach Südfrankreich oder eben zu Oldtimer + Fachwerk nach Celle. "Ich kenne kein vergleichbares Treffen, das größer ist", freut sich Zipp schon auf kommenden Sonntag.

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