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Schwerpunktthema Vielseitiges Programm auf vier Celler Bühnen
Thema Schwerpunktthema Vielseitiges Programm auf vier Celler Bühnen
10:02 27.08.2019
Auf ein möglichst volles Haus hoffen die Macher des Celler Schlosstheaters bei ihren Aufführungen. Quelle: Doris Hennies (Archiv)
Celle

Hauptbühne im Schlosstheater:

"Wie es euch gefällt"
Komödie von William Shakespeare
Premiere: 13. September 2019

In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, brechen Menschen auf, um im Ardenner Wald eine neue utopische Gesellschaft zu gründen. Der Wald wird zu einem wundersam-verzauberten Ort der Leidenschaften. Dort erschafft Shakespeare zwischen Sehnsucht und Humor eine verknotete Liebesverkettung und wirbelt Gewissheiten und Aufbrüche klug durcheinander, dass es eine Lust ist.

Das Schlosstheater zeigt "Wie es euch gefällt" von William Shakespeare. Quelle: Schlosstheater Celle

"Vor Sonnenaufgang"
Schauspiel von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Premiere: 27. September 2019

In der Unternehmerfamilie Krause stehen die Zeichen auf Zukunft. Der Schwiegersohn soll die Geschäfte übernehmen. Die Geburt des ersten Enkelkindes steht unmittelbar bevor. Doch mit dem Licht des Tages kommen auch ernsthafte familiäre Konflikte und Verwerfungen zur Ansicht. Ewald Palmetshofer blickt mit seiner Hauptmann-Überschreibung hinter die Fassade einer heutigen Mittelschichtsfamilie.

"Das Appartement"
Musical nach dem gleichnamigen Film von Billy Wilder und I.A.L. Diamond
Premiere: 8. November 2019

Das preisgekrönte Broadway-Musical des Komödienmeisters Billy Wilder erzählt von Chuck Baxter, einem kleinen unbeachteten Angestellten. Als sich in der Chefetage herumspricht, dass man dem gutherzigen Chuck den Schlüssel zu seinem Appartement abschwatzen und es für „gewisse Stündchen“ nutzen kann, geht es für Chuck und seine Karriere scheinbar bergauf.

"Eine Woche voller Samstage"
Kinderbuchklassiker von Paul Maar
Premiere: 14. November 2019

Es ist frech, reimt für sein Leben gern und futtert Papierkörbe – im diesjährigen Familienstück zur Weihnachtszeit wirbelt das vorlaute Sams das Leben des braven und oft ängstlichen Herrn Taschenbier gehörig durcheinander. Eine charmante und
anarchische Geschichte über das Mutigsein und darüber, dass man sich nicht immer alles gefallen lassen muss.

"Sein oder Nichtsein"
Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch
Premiere: 6. Dezember 2019

1939 wird im Warschauer Theater eine NS-Farce geprobt, die aus Angst vor den Nazis jedoch verboten wird. Als Nazi-Deutschland in Polen einmarschiert und eine Liste mit Namen der polnischen Untergrundbewegung droht in die Hände der Nazis zu
gelangen, versucht die Schauspielertruppe die Besatzer zu überlisten. Kostüme und Requisiten kommen zum Einsatz und Schauspieler Josef Tura spielt die Rolle seines Lebens.

"Nora oder ein Puppenheim"
Schauspiel von Henrik Ibsen
Premiere: 31. Januar 2020

„Wir müssen reden!“ Noras Gesprächsaufforderung an ihren Ehemann markiert den Beginn des modernen Dramas und macht Emanzipation zu einem Theaterthema. Eigentlich führen Nora und Torvald Helmer eine glückliche Ehe, haben drei gesunde Kinder und wohnen in einem schönen Haus – doch begreift Nora ihre Situation zunehmend als Gefängnis und wagt den Schritt hinaus ins eigene Leben.

"Goya und der Mut zu sehen"
musikalisch-poetisches Theaterprojekt nach Lion Feuchtwanger
Premiere: 14. Februar 2020

Was darf Kunst? Was muss Kunst? Eine Frage, die den Maler Francisco Goya in einer Zeit des Kriegs und der gesellschaftlichen Umbrüche dazu brachte, die feudale Kunst hinter sich zu lassen und sich in seinen berühmten und eindringlichen „Caprichos“ politischen Ereignissen seiner Zeit zu stellen.

"Ein Blick von der Brücke"
Schauspiel von Arthur Miller
Premiere: 27. März 2020

Im New Yorker Hafenviertel Red Hook erkämpft der Einwanderer Eddie Carbone seit zwanzig Jahren für sich und seine Nichte Catherine ein bescheidenes Leben. Als zwei Cousins von Eddies Frau ebenfalls vor der Armut in Italien fliehen und bei Eddie unterkommen, verliebt sich der jüngere in Catherine. Eddie greift zu extremen Mitteln, um den Konkurrenten auszuschalten.

"Alles, was wir wissen konnten" (UA)
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Ariella Kornmehl
Premiere. 17. April 2020

Ariella Kornmehl, die derzeitige Stadtschreiberin von Bergen, ist Jüdin und hat einen biographischen Roman geschrieben, der den Blick auf das Leben nach dem Holocaust richtet und über Generationen eine Geschichte über das Leben erzählt, die 1940 ihren Anfang nahm.

Malersaal im Schlosstheater:

"Unser Dorf soll schöner werden"
Monolog von Klaus Chatten
Premiere: 7. September 2019

Mal nostalgisch heiter, mal sentimental-bissig erzählt Hubert Fängewisch davon, wie das Leben in seinem Heimatdorf Maunke früher war, als das Dorf am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ teilnahm. Nach und nach bröckelt die Fassade des sympathischen Alleinunterhalters. Es zeigt sich ein Mensch, den man heute wohl als „Wutbürger“ bezeichnen würde.

Das Einpersonenstück "Unser Dorf soll schöner werden" mit Johann Schibli feiert am 7. September Premiere. Quelle: Sebastian Richter / Schlosstheater

"Rot"
Stück von John Logan
Premiere: 25. Oktober 2019

Ein anrührendes Stück über die dreijährige Arbeitsbeziehung des weltberühmten Malers Mark Rothko und seines Assistenten, den jungen Kunststudenten Ken. Zwischen den unterschiedlichen Männern entspinnt sich ein Wortgefecht über die großen Themen Kunst, Leben und Tod.

"Bin nebenan"
von Ingrid Lausund
Premiere: 7. Februar 2020

Dass Einrichtungen oft mehr über die Träume, Ängste und Sehnsüchte ihrer Bewohner als über deren Geschmack verraten, zeigt Ingrid Lausund in zwölf tragikomischen Monologen.

Turmbühne im Schlosstheater

"Schneewittchen und warum Zwerge immer aufpassen müssen" (UA)
nach den Brüdern Grimm
Premiere: 7. September 2019

So ein Zwergenhaushalt ist turbulent. Als der siebte Zwerg ins Zwergenhaus kommt und das Mädchen fort ist, das seit einiger Zeit bei ihnen lebt, will er herausfinden, was passiert ist.

Am 7. September feiert das Kinderstück "Schneewittchen und warum Zwerge immer aufpassen müssen" mit Gastschauspieler Tomàs Heisse Premiere am Celler Schlosstheater. Quelle: Sonja Elena Schroeder/Schlosstheater Celle

"Greta" (UA)
Stück von Daniel Ratthei
Premiere: 1. November 2019

Seit der Hitzewelle des vergangenen Sommers schwänzt Greta Thunberg freitags die Schule und demonstriert für den Klimaschutz. Ihrem Vorbild folgend entwickelte sich mit „Fridays For Future“ eine weltweite Bewegung.

"Die große Erzählung"
Kinderstück von Bruno Stori
Premiere: 16. Januar 2020

Am Bahnhof begegnet Rico einem Herren, der ihm eine Geschichte von Göttern, Helden und Kriegern erzählt – die „Odyssee“ von Homer. Fasziniert vergisst Rico in den Zug einzusteigen und wie Odysseus findet auch er erst über Umwege nach Hause zurück.

Halle 19 des Celler Schlosstheaters auf dem Gelände der CD-Kaserne

"All das Schöne"
von Duncan Macmillan
Premiere: 14. September 2019

Nach dem Selbstmordversuch seiner Mutter, erstellt ein Junge eine Liste mit allem, was schön ist. Eine Liste gegen Depressionen und für das Leben, die der Junge sein Leben lang fortschreibt.

"Sonny Boys"
Komödie von Neil Simon
Premiere: 5. Oktober 2019

Als Komiker-Duo „Sonny Boys“ begeisterten Willie Clark und Al Lewis jahrzehntelang ein Millionenpublikum. Doch nachdem sie im Streit auseinandergingen herrschte Funkstille. Bis Willies Neffe Ben versucht, die Streithähne wieder auf die Bühne zu bringen.

"Aus dem Nichts"
nach dem Drehbuch von Fatih Akin
Premiere: 19. Oktober 2019

Bei einem Anschlag verliert Katja ihren deutsch-kurdischen Mann und ihren Sohn. Als zwei Neo-Nazis festgenommen und vor Gericht gestellt werden, schöpft sie Hoffnung. Doch im Prozess wird Katjas Integrität in Frage gestellt und die Täter werden freigesprochen.

"Iphigenie - Ein Traum von Frieden"
nach Johann Wolfgang von Goethe
Premiere: 7. Dezember 2019

In ihrem Streben nach Frieden ist Iphigenie ein Vorbild in einer Welt, in der Millionen Menschen auf der Flucht sind. Der Theaterabend verwebt Goethes Stück mit der „Orestie“ von Aischylos und Erfahrungsberichten verfolgter Menschen.

"Robin Hood"
Theater für die ganze Familie
Bühnenfassung von Markus Bothe und Nora Khuon
Premiere: 14. Dezember 2019

Seit Richard Löwenherz seinem Bruder John die Macht übertrug, beherrscht John als ungerechter König das Land. Robin flieht in den Sherwood Forrest und findet Verbündete. Sie widmen sich dem Kampf um Recht und Gerechtigkeit.
"Mondlicht und Magnolien"
Backstage-Komödie von Ron Hutchinson
Premiere: 30. Januar 2020

Nach Komplikationen verlässt Filmproduzent und Drehbuchautor David O. Selznick das Set und bestellt einen neuen Regisseur und Drehbuchautor ins Büro. In nur fünf Tagen wird um Kunst, Weltanschauungen und erfolgsversprechende Effekte gestritten — und das Drehbuch zu einem mit 10 Oscars ausgezeichneten Filmklassiker fertiggestellt.

"Der kleine Horrorladen"
Musical von Alan Menken und Howard Ashman
Premiere: 3. April 2020

Eine ominöse Pflanze bringt dem schlecht laufenden Blumenladen von Mr. Mushnik den erhofften Aufschwung. Doch als der Durst der Pflanze nach Menschenblut immer größer wird, läuft die Situation aus dem Ruder.

Extra: Sommertheater im Schlossinnenhof

"Shakespeare in love"
nach dem Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard
Premiere: 5. Juni 2020

Der junge Schauspieler und Dichter Will leidet unter Geldsorgen und einer Schreibblockade. Zwei konkurrierende Auftraggeber warten auf seine Werke. Erst die Begegnung mit der bezaubernden Lady Viola lässt Wills Ideen wieder sprudeln. Im Sommer 2020 ist der Oscar-ausgezeichnete Welterfolg im Celler Schlossinnenhof zu erleben.

Von cz

Kurzweilig, aktiv und genussvoll: Zwischen 12 und 18 Uhr lädt das Celler Schlosstheater am 31. August zum Theaterfest im und um das Schloss ein.

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