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Boulevard Soderbergh: Einfluss des Geldes in der Politik reduzieren
Weltgeschehen Boulevard Soderbergh: Einfluss des Geldes in der Politik reduzieren
13:01 12.10.2019
Steven Soderbergh kritisiert den Einfluss des Geldes auf die Politik. Foto: Britta Pedersen/dpa Quelle: Britta Pedersen

München (dpa) - Der US-amerikanische Filmregisseur und Oscarpreisträger Steven Soderbergh (56) kritisiert den Einfluss des Großkapitals auf politische Entscheidungen.

«Jeder sieht inzwischen, dass diese Struktur gesellschaftlich nicht mehr lange tragfähig ist, und das kann einem schon Angst machen», sagte er der «Süddeutschen Zeitung». «Denn der Wandel kann eigentlich nur auf zwei Arten kommen: rational und friedlich - oder gewaltsam.»

In seinem aktuellen Film «The Laundromat/Die Geldwäscherei» mit Meryl Streep und Antonio Banderas geht es um die Veröffentlichung der «Panama Papers», um Briefkastenfirmen, Steueroasen und Geldwäsche. «Den Einfluss des Geldes in der Politik zu reduzieren, das wäre ein wirklicher erster Schritt», sagte Soderbergh. «Wir könnten an einen Punkt kommen, wo das eine soziale Bewegung wird, wo man den Druck nicht mehr ignorieren kann.» Hoffnung mache ihm die MeToo-Bewegung, die wirkliche Veränderung bewirke.

Soderbergh gewann 2001 für «Traffic - Macht des Kartells» den Oscar für die beste Regie.

Noch hat er ihn nicht gesehen, aber Elton John vermutet, dass ein Geist seine Villa bewohnt. Dort soll auch schon sein Ehemann eine unheimliche Begegnung erlebt haben.

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