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Kultur Aus Stall wird Raum für Kunst
Weltgeschehen Kultur Aus Stall wird Raum für Kunst
14:16 12.07.2019
Von Jürgen Poestges
Stolz auf die neuen Räume: Evelyn Reschke und Jürgen Henke im umgebauten Stall des Atelier 22 in der Hattendorffstraße. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Es war 2014, als die Idee entstand. Evelyn Reschke war damals die Vorsitzende des Atelier 22 an der Hattendorffstraße. „Ich hab' da gedacht, dass man aus dieser Scheune etwas machen kann“, sagt sie. „Aber das Dach war teilweise eingefallen und man sah noch sehr deutlich, dass es früher einmal ein Stall für Haustiere war.“

Umgebaute Scheune ist jetzt nutzbar

Im November des vergangenen Jahres wurde das Projekt dann aber angegangen. Und jetzt ist die umgebaute Scheune im Hinterhof der Hattendorffstraße 13 offiziell eröffnet. „Wir können hier die Räumlichkeiten für Ausstellungen nutzen oder für Kurse“, sagt der aktuelle Vorsitzende Jürgen Henke. „Wir haben aber auch schon Anfragen von Künstlern, die sich hier für zwei oder drei Monate einmieten möchten, um zu arbeiten.“ Vor allen Dingen aber sollen die zusätzlichen rund 60 Quadratmeter dazu dienen, das Angebot beim Atelier 22 auch für den Nachwuchs interessant zu machen.

Als ob man zum Nachbarn kommt

„Es gefällt mir sehr gut, dass man hier das Gefühl hat, man geht zum Nachbarn. Da ist gar nicht so eine Schwelle wie vor einem Museum“, sagte Patrick Kuchelmeister vom Vorstand der Sparkasse Celle, die den Umbau mit 10.500 Euro unterstützt hat. Und für Bernd Zobel, den Vorsitzenden des Kulturausschusses der Stadt Celle, ist das Atelier 22 „ein Leuchtturm in der Celler Kulturszene und eine Aufwertung für den Stadtteil Heese“.

Investition von 60.000 Euro

Insgesamt umfasst die Renovierung ein Volumen von 60.000 Euro. „Davon haben wir 20.000 Euro vom Verein beigesteuert“, sagt Henke nicht ohne Stolz. Und er freute sich vor allen Dingen über die große Unterstützung des Bauunternehmers Hikmet Özden. „Ich habe früher hier in der Nachbarschaft gewohnt und kenne die Leute vom Atelier 22 gut“, erzählt Özden. „Und es war für mich selbstverständlich, den Verein bei dem Umbau zu unterstützen.“ Neben privaten Einzelspendern haben dazu die SVO Holding und die RWLE-Moeller-Stiftung den Umbau unterstützt.

Nur noch Kleinigkeiten zu machen

Im Einzelnen wurde das Dach neu eingedeckt, Wände und Durchgänge gestaltet, ein Betonboden gegossen, neue Türen und Fenster eingesetzt. Dazu ist der Boden isoliert worden und die Außenanlage gestaltet. „Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu machen, aber inzwischen können die Räume genutzt werden“, so Henke. Und Evelyn Reschke ergänzt: „Wir sind bei den Kursen ja auch nicht an Personenzahlen gebunden. Ob nun zehn oder nur fünf Personen kommen, wir führen die Kurse immer durch.“

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