Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Kultur Wolf Maahn will Millionäre fürs Gemeinwohl ködern
Weltgeschehen Kultur Wolf Maahn will Millionäre fürs Gemeinwohl ködern
10:41 04.02.2020
Wolf Maahn hofft auf eine Million Euro für seine Sonderedition. Foto: Jörg Carstensen/dpa Quelle: Jörg Carstensen
Berlin

Berlin (dpa) - Rocksänger Wolf Maahn (64) will besonders gut betuchte Mitbürger für ökologisches und soziales Engagement ködern. Eine Million Euro soll eine exklusive Sonderedition seines neuen Albums «Break Out Of Babylon» kosten, das am Freitag erscheint.

«Das richtet sich allein schon durch den Preis an Superreiche», sagte Maahn der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Bedingung ist, dass eine Million Euro gespendet werden an zwei Nichtregierungsorganisationen, je zur Hälfte für Naturschutz und soziale Projekte.»

Der in Köln lebende Musiker («Fieber») engagiert sich schon seit den 80er Jahren politisch, etwa in der «Band für Afrika» (1985), für Opfer des Bosnien-Krieges (1996) und gegen Atomenergie. Auf dem neuen Album kritisiert er den Raubbau an der Umwelt und fordert mehr finanziellen Einsatz von Reichen.

«Break Out Of Babylon» soll es für einen einzigen Käufer in signierter Geschenkbox geben - plus ein ‪Maahn-Privatkonzert mit Band oder solo in Europa, ein USB-Stick «mit einem maßgeschneiderten Song», je eine Originalzeichnung von Angelika und Wolf Maahn, sowie «weitere Specials».

«Nicht, dass ich unbedingt glaube, dass da einer anbeißt», sagte Maahn der dpa. Dennoch appelliere er so an «superreiche Mitbürger (...), sich aktiv an der Heilung des Planeten und unseres Gemeinwohls zu beteiligen». Die Botschaft: «Zu helfen kann allergrößte Freude bereiten. Have a nice day!»

Maahn trat 1985 mit seiner Band Die Deserteure als erster deutscher Act live im legendären TV-«Rockpalast» auf. Ein Großteil seiner Alben kam in die deutschen Charts. Außerdem war er als Filmmusikkomponist, Produzent und Songschreiber (etwa für Klaus Lage, Purple Schulz und Wolfgang Niedecken) sowie als Schauspieler aktiv.

Steven Gätjen berichtet schon seit vielen Jahren vom roten Teppich bei den Oscars - live bei der Verleihung war er allerdings noch nicht dabei.

04.02.2020

Wird der Comic-Thriller «Joker» das Kriegsdrama «1917» ausstechen? Oder gewinnt «Parasite» und macht damit Oscar-Geschichte? Zellweger und Pitt sollten Dankesreden mitbringen, doch die 92. Academy Awards bleiben spannend.

03.02.2020
Kultur Nora oder Ein Puppenheim - Timing als allgemeiner Schwachpunkt

Bei der Premiere von „Nora oder ein Puppenheim“ im Schlosstheater leidet Glaubhaftigkeit des Stückes durch teilweise überzogene Szenen.

03.02.2020