Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Politik Linke gedenken Luxemburg und Liebknecht
Weltgeschehen Politik Linke gedenken Luxemburg und Liebknecht
13:11 12.01.2020
Die Linke-Bundesvorsitzenden Bernd Riexinger (l-r) und Katja Kipping sowie die Fraktionschefs Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch auf der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde. Foto: Jörg Carstensen/dpa Quelle: Jörg Carstensen
Berlin

Berlin (dpa) - Zum 101. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht hat die Linke in Berlin mit einer Kranzniederlegung an die beiden Kommunistenführer erinnert.

An der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde versammelten sich nach Angaben der Partei am Sonntagmorgen zunächst rund 600 Menschen. Ein Sprecher rechnete mit weiterem Zulauf.

Zum stillen Gedenken kamen unter anderem die Bundesvorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger, die Fraktionsvorsitzenden Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch sowie Hans Modrow als Vorsitzender des Ältestenrates. Die Themen von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht seien heute aktueller denn je, sagte Linke-Sprecher Marcus Boës. Es gehe um «soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, das Einstehen gegen Rassismus und aktive Friedenspolitik».

Parallel zur Gedenkveranstaltung zog die alljährliche Liebknecht-Luxemburg-Demonstration vom U-Bahnhof Frankfurter Tor zur Gedenkstätte.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erinnerte zur Demonstration an die Opfer kommunistischer Gewaltherrscher. «Millionen Menschen wurden im Namen des Kommunismus verfolgt, entrechtet und ermordet», sagte Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung. Wer sich heute noch mit Plakaten zu Stalin, Lenin oder Mao bekenne, der zeige «historische Blindheit». Die Berliner Polizei sprach zunächst von einem ruhigen Verlauf der Demonstration.

Schon der Ausstieg der USA aus dem Atomdeal hat die Reformer im Iran um Präsident Ruhani geschwächt - und die Hardliner gestärkt. Die Tötung des Top-Generals Soleimani, der durchlöcherte Atomdeal und der Abschuss einer Passagiermaschine befeuern den Trend nun noch.

12:01 Uhr

Maltas Regierungspartei hat entschieden: Der Rechtsanwalt Robert Abela soll Nachfolger von Premier Joseph Muscat werden. Eine Überraschung, denn der 42-Jährige ist noch nicht lange im Parlament. Er steht für Erneuerung.

11:51 Uhr

Die Taiwaner wollen sich nicht von Peking einschüchtern lassen. Sie lehnen eine stärkere Annäherung an das diktatorische China ab. Doch Peking gibt sich kompromisslos - drohen jetzt neue Spannungen?

11:11 Uhr