Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Politik Justiz ordnet Inhaftierung von Perus Oppositionschefin an
Weltgeschehen Politik Justiz ordnet Inhaftierung von Perus Oppositionschefin an
06:01 29.01.2020
Keiko Fujimori, Oppositionschefin in Peru, wird von der Polizei eskortiert. Ein Gericht in Lima hat ihre erneute Inhaftierung angeordnet. Foto: Martin Mejia/AP/dpa Quelle: Martin Mejia

Lima (dpa) - Ein Gericht in Lima hat die erneute Inhaftierung von Perus Oppositionschefin Keiko Fujimori angeordnet. Die 44-Jährige war erst im November aus der Untersuchungshaft freigelassen worden.

Jetzt hat ein Richter erneute Untersuchungshaft für 15 Monate angeordnet, wie unter anderem die Nachrichtenagentur Andina berichtete.

Gegen die Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori (1990-2000), der wegen Korruption und Menschenrechtsverletzungen im Gefängnis sitzt, wird wegen illegaler Parteifinanzierung ermittelt. Die Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei «Fuerza Popular» («Volkskraft») soll im Wahlkampf 2011 illegale Zahlungen vom brasilianischen Baukonzern Odebrecht erhalten haben. Keiko Fujimori war bis November 2019 über ein Jahr lang in Untersuchungshaft.

Fujimoris Partei hat am Sonntag bei vorgezogenen Parlamentswahlen eine schwere Niederlage erlitten. Die Fraktion der FP wird nach vorläufigen Ergebnissen nur um die 15 Abgeordnete zählen. Bis September, als Staatschef Martín Vizcarra das Parlament auflöste und Neuwahlen ausrief, hatte die FP mit 73 von insgesamt 130 Abgeordneten die absolute Mehrheit. Fujimori blockierte die Initiativen des Präsidenten für eine stärkere Korruptionsbekämpfung.

Der damalige Vizepräsident Vizcarra übernahm in März 2018 das Amt des Staatschefs, als Präsident Pedro Pablo Kuczynski unter dem Druck von Korruptionvorwürfen zurücktrat. Auch gegen die drei vorausgegangenen Präsidenten Perus ermittelte die Justiz wegen mutmaßlicher Korruption. Einer von ihnen, Alan García, nahm sich im April 2019 das Leben, als ihn die Staatsanwaltschaft verhaften wollte.

Nach drei Tagen schließen Trumps Anwälte ihre Plädoyers ab. Aus ihrer Sicht muss die Anklage abgewiesen werden. Die Demokraten wiederum sehen sich in ihren Vorwürfen bestärkt.

28.01.2020

Monatelang wurde auf die Vorstellung von Trumps Nahost-Plan gewartet. Nun hat der US-Präsident den Plan vorgestellt, gemeinsam mit Israels Regierungschef Netanjahu. Vorgesehen sind eine Zwei-Staaten-Lösung - und bittere Pillen für die Palästinenser.

28.01.2020

US-Präsident Donald Trump scheitert mit dem Versuch, eine einheitliche Front im Westen gegen Huawei zu schmieden. Der traditionell enge Verbündete Großbritannien lässt den chinesischen Konzern in die 5G-Netze - wenn auch nicht in Kernbereiche.

28.01.2020