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Politik Anzeige gegen Höcke wegen Verdachts der Volksverhetzung
Weltgeschehen Politik Anzeige gegen Höcke wegen Verdachts der Volksverhetzung
16:01 19.02.2020
Wortführer des völkisch-nationalen «Flügels» der AfD: Björn Höcke. Foto: Martin Schutt/dpa Quelle: Martin Schutt
Dresden

Dresden/Erfurt (dpa) - Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke sieht sich nach seiner Rede auf der jüngsten Dresdner Pegida-Kundgebung mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung konfrontiert.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat einen entsprechenden Prüfvorgang eingeleitet, wie Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt auf Anfrage sagte. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Man werde Höckes gesamte Rede vom vergangenen Montagabend prüfen, kündigte Schmidt an. Die juristischen Hürden für Volksverhetzung seien allerdings hoch. Zum Urheber der Anzeige gab es zunächst keine näheren Angaben.

Höcke, Wortführer des völkisch-nationalen «Flügels» seiner Partei, hatte am vergangenen Montag auf der 200. Kundgebung der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung gesprochen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warf er wegen ihrer Äußerungen zu Thüringen einen Putsch vor, Politikern «verbrauchter Parteien» unterstellte er eine «geistige Störung». Deutschland sei ein «ganz besonderes Irrenhaus», in dem die Patienten dächten, dass sie die Ärzte seien, meinte Höcke.

900.000 Menschen fliehen vor den heranrückenden Regierungstruppen, die Lager sind überfüllt, die ersten Flüchtlinge erfrieren, und die Grenzen zur Türkei sind dicht. So schlimm war es im Bürgerkriegsland Syrien noch nie.

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