Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Politik Feuerwehrverbands-Chef bedroht: Staatsschutz ermittelt
Weltgeschehen Politik Feuerwehrverbands-Chef bedroht: Staatsschutz ermittelt
12:21 22.11.2019
Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes hatte vor rechtsnationalen Tendenzen in der Feuerwehr gewarnt. Foto: Christoph Soeder/dpa Quelle: Christoph Soeder
Dortmund

Das sagte ein Sprecher der Polizei in Hagen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet. Der Staatsschutz in Hagen sei zuständig, weil Ziebs im Zuständigkeitsbereich in Schwelm wohne. Zum genauen Inhalt der Drohungen machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete, dass es in einer der Mails unter anderem hieß: «Du Stück Scheiße gehörst täglich ausgepeitscht und ohne Schutzausrüstung als erster Mann ins Feuer gejagt.» Die Nachricht sei von einer Adresse einer Freiwilligen Feuerwehr in Dortmund gekommen. Ziebs sagte dem RND, dass er schon einige beleidigende Nachrichten bekommen habe, doch diese hätten eine neue Stufe erreicht.

Ziebs steht seit Tagen im Zentrum einer verbandsinternen Debatte. Fünf seiner Stellvertreter hatten ihn zum Rücktritt aufgefordert. Die genauen Gründe dafür sind nicht bekannt. In einem Interview hatte er gesagt: «Die teilweise rechtsnationalen Tendenzen bei der AfD sind eine Gefahr für die Demokratie. Es wäre dramatisch, wenn die Feuerwehr da reinrutscht.»

«DU sollst das Klima schützen» stand an der Glasfassade des Konrad-Adenauer-Hauses. Das C war den Christdemokraten abhanden gekommen. Pünktlich zum Parteitag in Leipzig tauchte es dann wieder auf - wenn auch nicht im Original.

22.11.2019

In dem südamerikanischen Land gehen Tausende auf die Straße - gegen Arbeitsmarktreformen und Gewalt gegen soziale Aktivisten. Die Regierung fürchtet, dass der Funke der jüngsten Proteste in der Region nun auch auf Kolumbien überspringen könnte.

22.11.2019

Berlin (dpa) - Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich im Rennen um den SPD-Parteivorsitz für umfassende «Bürgerrechte des 21. Jahrhunderts» ausgesprochen.

22.11.2019