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Wirtschaft „Corona-Disziplin“ auf dem Bau sinkt
Weltgeschehen Wirtschaft

„Corona-Disziplin“ auf Celler Baustellen sinkt

11:00 18.08.2020
Bei ihren Baustellen-Visiten stößt die Gewerkschaft IG BAU auf „grobe Corona-Sünden“. Quelle: Ralf Hirschberger
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Celle

Die „Corona-Disziplin“ auf dem Bau sinkt: Auf immer mehr Baustellen im Landkreis Celle wird gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus auf die leichte Schulter. Das ist fatal“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Nord-Ost-Niedersachsen, Dieter Großmann.

Gefahr einer Infektion wir häufig ausgeblendet

Immer häufiger werde wieder „im alten Trott“ gearbeitet – wie vor der Corona-Pandemie. Viele Bauunternehmen blendeten die Gefahr einer Infektion mit dem Covid-19-Virus inzwischen einfach aus, so die IG BAU. Bei ihren Baustellen-Visiten stoße die Gewerkschaft auf „grobe Corona-Sünden“: „Oft ist nicht einmal das Händewaschen möglich. Ein Waschbecken mit Seife und fließendem Wasser – Fehlanzeige. Von Desinfektionsmittel-Spendern ganz zu schweigen. Aber auch Sammeltransporte in Bullis sind längst wieder an der Tagesordnung. Genauso Frühstücks- und Mittagspausen dicht an dicht im Bauwagen“, sagt Dieter Großmann.

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Notwendige Kosten dürfen nicht gescheut werden

Corona-Schutz auf dem Bau koste – wie in anderen Bereichen der Wirtschaft auch – Geld. Das seien allerdings notwendige Kosten, die die Bauunternehmen im Landkreis Celle nicht scheuen dürften, fordert die IG BAU Nord-Ost-Niedersachsen: „In der Corona-Pandemie zeigen Baubeschäftigte im Kreis Celle volle Leistung. Dafür haben sie auch vollen Gesundheitsschutz verdient.“

Von cz

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